Zupfnoter hat Zukunft
Wer Zupfnoter schon länger nutzt, kennt das vielleicht: Man öffnet ein Lied, erzeugt seine Zupfnoten, druckt sie aus – und denkt nicht weiter darüber nach. Genau so soll es eigentlich sein.
In den letzten Jahren wurde Zupfnoter für viele Gottesdienste, Freizeiten, Hauskreise, Musikteams und andere musikalische Projekte eingesetzt. Das freut mich sehr – und es bedeutet gleichzeitig, dass Zupfnoter inzwischen deutlich mehr ist als ein kleines Hobbyprojekt.
Deshalb möchte ich heute eine kleine, bewusst unverbindliche Sneak Preview geben, wie es mit Zupfnoter weitergehen könnte.
Warum überhaupt etwas ändern?
Die aktuelle Version von Zupfnoter basiert auf einer Technologie, die viele Jahre gute Dienste geleistet hat. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, auf dieser Basis langfristig weiterzuentwickeln.
Deshalb arbeite ich im Hintergrund an einer neuen technischen Grundlage: Zupfnoter-TS.
Das „TS“ steht für TypeScript, eine moderne und weit verbreitete Technologie für Webanwendungen.
Die Ziele sind überraschend unspektakulär
Bevor jetzt jemand an komplett neue Oberflächen, KI-Funktionen oder sonstige futuristische Dinge denkt: Das wichtigste Ziel ist zunächst etwas ganz anderes.
Zukunftssichere Technologie
Zupfnoter soll auch in vielen Jahren noch wartbar und weiterentwickelbar sein. Die neue technische Basis soll dafür sorgen, dass das Projekt nicht von veralteten Technologien abhängt.
Mehr Geschwindigkeit
Die neue Architektur ist darauf ausgelegt, Berechnungen und Darstellungen effizienter auszuführen. Das merkt man besonders bei größeren Liedern und komplexeren Arrangements.
Exakt dieselben Ergebnisse
Das ist vermutlich der wichtigste Punkt.
Die neue Version soll nicht „ungefähr gleich“ sein.
Sie soll genau dieselben Zupfnoten erzeugen wie die bisherige Version.
Dafür werden die Ergebnisse beider Systeme automatisiert miteinander verglichen. Tausende von Testfällen prüfen, ob jede Note, jede Position und jedes grafische Detail identisch sind.
Kurz gesagt: Der Computer kontrolliert den Computer.
Und danach?
Erst wenn diese Parität erreicht ist, wird es interessant.
Natürlich gibt es viele Ideen für neue Funktionen, Verbesserungen der Bedienung, modernere Oberflächen und weitere Möglichkeiten rund um ABC-Notation und Zupfnoten.
Aber an dieser Stelle möchte ich bewusst keine konkreten Ankündigungen machen.
Zum einen ändern sich Pläne manchmal. Zum anderen möchte ich erst das Fundament fertigstellen, bevor ich über den Ausbau des Hauses spreche.
Long story short
Die wichtigste Nachricht ist eigentlich ganz einfach:
Zupfnoter hat Zukunft.
Im Hintergrund entsteht eine moderne technische Grundlage, die langfristige Weiterentwicklung ermöglicht, schneller arbeitet und gleichzeitig dieselben Ergebnisse liefert wie bisher.
Wann genau alles fertig sein wird, kann ich heute noch nicht sagen.
Aber die Reise hat begonnen.
P.S.: Keine Sorge – bestehende Lieder müssen nicht neu gezupft werden. Das wäre selbst für mich eine etwas zu ambitionierte Migrationsstrategie. 😄